Mentaltraining / Mentalcoaching für Kinder und Jugendliche

Jedes Kind kommt mit den gleichen Voraussetzungen auf die Welt. Und bereits ab Sekunde 1 entwickelt sich jedes Kind in eine andere Richtung, besser gesagt es wird entwickelt – durch die Eltern und durch das Umfeld, durch Werte und Normen.

 

Wir, die Erwachsenen prägen unsere Kinder zu dem, was sie dann in weiterer Folge sind.
Gehen Sie mit dem Kind von Anfang an liebevoll und fürsorglich um, wird das Ergebnis ein anderes sein, als wenn Sie das Kind ständig nur schimpfen. Darf der Sprössling grenzenlos und groß denken, sind andere Voraussetzungen für spätere Erfolge gegeben, als wenn die Erziehung kleinkariert und auch sehr begrenzt denkend war.

 

Sehr oft werden Kinder durch die Eltern zu übervorsichtig erzogen. Sätze wie zum Beispiel: „Das kannst du nicht.“ „Dafür bist du noch zu klein.“ Pass auf, da kann was passieren!“ etc. beeinflussen und prägen die Kids, aber leider nicht positiv.
Ängste der Erziehungsberechtigten werden den Kindern mitgegeben.

Mentaltraining im Fußball und Leistungssport - Mental Austria
Mentaltraining im Fußball und Leistungssport – Mental Austria

Beispiel:

Die Mutter hat Angst vor Hunden. Beim Spazierengehen sieht die Mutter einen Hund, beginnt hektisch zu atmen, zieht das Kind panisch an sich heran und sagt vielleicht noch, dass es aufpassen soll, weil er ja beißen könnte. Bei jedem Spaziergang ist das gleiche Prozedere. Somit ist es für das Kind die Realität, dass diese Vierbeiner gefährlich sind und beißen. Wenn das Kind das nächste Mal einen Hund sieht, wird es so wie die Mutter ängstlich bis panisch reagieren.

 

So geschieht das mit allen Situationen. Das Kind möchte auf einen Baum hinaufklettern, die Mama ruft: „Pass auf, da kannst du runterfallen und dir weh tun.“ Das Kind wird in Zukunft Angst haben, runter zu fallen und sich verletzen zu können. So wird aus einem mutigen Kind ein „Angsthase“ erzogen.
In der Schule trauen sich plötzlich die Mitschüler auf Hindernisse raufklettern, das eine Kind jedoch nicht. Somit wird es zum Außenseiter und auch das Selbstvertrauen ist im Keller.

 

Alle Glaubenssätze der Eltern übernimmt das Kind, ohne zu wissen, ob diese gut oder weniger gut für die eigene Entwicklung sind.

 

Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass kein Kind mit Angst, wenig Selbstvertrauen, als Perfektionist, Negativdenker oder kleindenkend auf die Welt kommt, sondern von den Eltern und dem Umfeld dazu erzogen wird. Es wird dem Kind ganz einfach vorgelebt.

 

Für jeden Schüler sollte es völlig normal sein, dass er vor der Klasse steht und ein Referat hält oder beim Fußball einen Elfmeter schießen darf. Eine Schularbeit sollte als Wissensüberprüfung gesehen werden, nicht als KO-Kriterium für das weitere Leben.

 

Mentaltraining – Mentalcoaching

Und genau an dieser Stelle setzt das Mentaltraining/Mentalcoaching für Kinder und Jugendliche erfolgreich an, wie es die tägliche Praxis zeigt.

 

Das Kind lernt die eigenen Gedanken zu optimieren, konstruktiver und lösungsorientierter zu denken. Der eigene kritische Anteil wird reduziert.

 

Das Selbstvertrauen wird gestärkt. Den Druck lernt der Sprössling abzubauen und in weiterer Folge sich dem gegenüber abzugrenzen, die Ressource Mut wird wieder aktiviert. Das Kind lernt sich zu entspannen und im Bedarfsfall selbst die notwendige Spannung zu erhöhen, so dass es dann in die optimale Leistungszone kommt und die bestmögliche Leistung abrufen kann.
Sämtliche Engpässe des Kindes werden optimiert. Der Nachkomme gelangt durch Reduzierung der vorhandenen Knackpunkte in die Nähe des eigentlichen Potenzials.
Bei Bedarf werden Ziele definiert und an der Zielerreichung gearbeitet.

 

Der Vorteil beim Mentaltraining ist, dass es sich nicht nur in einem Lebensbereich auswirkt, sondern in allen Bereichen des täglichen Lebens, Schule, Sport und Privatleben.

Mentaltraining im Fußball und Leistungssport - Mental Austria
Mentaltraining im Fußball und Leistungssport – Mental Austria

Voraussetzung ist natürlich die Regelmäßigkeit. Im Namen Mentaltraining steckt schon das Wort Training. Nur wer regelmäßig trainiert, kann sich auch weiterentwickeln und das Trainierte im Bedarfsfall abrufen.

 

Kinder wenden das Mentaltraining ohne zu hinterfragen an und sind deshalb auch sehr schnell erfolgreich. Wenn die Vertrauensbasis stimmt, weiß das Kind, dass alles, was während der Sitzung trainiert wird, nur zu seinem eigenen Vorteil ist.

 

Das Schöne ist, dass Kinder nach regelmäßigem Mentaltraining ehrlich von eigenen Erfolgen berichten.

 

… und Kinder dürfen dann wieder fröhliche und lebenslustige Kinder sein!

 

Mentaltraining – Mentalcoaching im Fußball

Es gibt auch beim Lieblingssport genügend Situationen, in denen ein junger Sportler durch Mentaltraining eine wertvolle Unterstützung bei der positiven Weiterentwicklung enthält.

 

Der richtige Umgang mit Druck und Nervosität gehört sicherlich hoch oben eingereiht in dieser Liste. Gedanken wie zum Beispiel „Ich muss eine gute Leistung bringen, sonst werde ich vielleicht beim nächsten Spiel nicht aufgestellt“ werden von Nachwuchssportlern sehr häufig genannt. Sehr oft nehmen junge Sportler von den Eltern Druck wahr. Gegenüber dem Druck lernen sich die Kids im Mentaltraining optimal abzugrenzen.

 

Sehr oft behindern Ängste verschiedenster Art (Versagensangst, Angst vor Verletzungen, Angst vor dem Scheitern, Angst vor einem „Zusammenschiss“ durch den Trainer, …) die optimale Leistung der kleinen Sportler. Damit in Verbindung ist auch das mangelnde Selbstvertrauen. Mit im Mentaltraining aufgebautem Mut und gestärktem Selbstvertrauen sind für die Nachwuchssportler viele Situationen schon wieder viel leichter zu lösen.

 

Zusätzlich behindern sehr oft Glaubenssätze, welche aus dem Familiensystem zum Fußball mitgebracht werden, die optimale Leistung. Diese Glaubenssätze können im guten Mentaltraining aufgelöst und entkräftet werden.

Mentaltraining im Fußball und Leistungssport - Mental Austria
Mentaltraining im Fußball und Leistungssport – Mental Austria

Der berühmte Elfmeter, wo alle Blicke auf den Schützen gerichtet sind und alle Hoffnungen auf den Schultern des Schützen lasten, ist immer wieder ein Thema beim Mentaltraining. Ziel ist es, dass der junge Sportler nach dem Mentaltraining fokussiert zum Elfmeterpunkt geht, von lösungsorientierten, konstruktiven Gedanken begleitet wird, ruhig und gelassen den Ball scharf in das gewünschte Eck zirkelt. Das alles ist mit Mentaltraining möglich, dem, der seinen Geist regelmäßig trainiert.

 

Ein Kind darf mit Freude an die anstehenden Herausforderungen herangeführt werden.

 

Genau diese und weitere Denkweisen wird durch das Mentaltraining mit Kindern und Jugendlichen trainiert.

 

Kontakt zum Author

Für weitere Fragen zu den Themen Mentaltraining, Sportmentaltraining, Mentalcoaching, Hypnose, Sporthypnose oder Anmerkungen zum Artikel können Sie mich jederzeit gerne kontaktieren.

 

Herzlichst, Ihr
Michael Deutschmann, Akad. Mentalcoach
www.mental-austria.com